Der Verein: Fakten und Meinungen

Gründungsprozess

23. März 1991
Vereinsgründung
Die Webseite des Vereins aus dem Jahr 2013 zitiert die Vereinssatzung: „Zweck des Vereins ist es, im umfassenden Sinn Lebensorientierung und Unterstützung aus christlicher Verantwortung in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens zu fördern. Ziel ist die Stabilisierung orientierungs- und hilfesuchender Bürger […] zur aktiven Bewältigung ihres persönlichen Lebens, […] zur aktiven Teilnahme am öffentlichen Leben; insbesondere die Über­windung von Identitäts- und Beziehungsstörungen […]“

25. Juni 1991
Mitglied im Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands (DPWV)

2. März 1994
Mitgliedschaft im Landesverband Sachsen-Anhalt des Paritätischen Bildungswerks

6. November 1995
Jugendhilfeausschuss des Landkreises Sangerhausen stellt fest, dass Leo e.V. „auf der Grundlage der Mitgliedschaft im paritätischen Wohlfahrtsverband“ Träger der freien Jugendhilfe ist. (laut Angaben des Verwaltungsgerichtsurteils)

Weitere Informationen über den Verein aus den Einträgen des Vereinsregisters:

Aktueller AbdruckChronologischer AbdruckHistorischer Abdruck

Öffentliche Gelder

Mittel des Bundes
2008 Bundesprogramm “Vielfalt tut gut…“ 779,50 EUR

Mittel des Landes Sachsen-Anhalt
1995 bis 2006 Sanierungsmaßnahmen am Birkenhof, Rittergut und weitere bauliche Maßnahmen 160.276 EUR (Auszahlungsbetrag)

Mittel vom Landkreis Mansfeld-Südharz
2010 Jugendpauschale 250,00 EUR
2011 Jugendpauschale 250,00 EUR
2012 Jugendpauschale 800,00 EUR
(alle Zahlen laut Angaben der Landesregierung, Drucksache 6/2981)

Inhaltliche Positionen 

Zur Heilung von Homosexualität
Der Verein bietet zwei Mal jährlich ein Seminar an, welches den Titel “Schritte auf dem Weg zur Freiheit aus zwanghaften Gefühlsstrukturen” (oder ähnlich) trägt. Laut der Webseite des Vereins aus dem Jahr 2013 liegt der “Schwerpunkt der Tätigkeit des Vereins […] in der pastoral­psychologischen Seminar- und Beratungsarbeit. Grundlage des therapeutischen Konzepts sind neben langjähriger Seelsorgepraxis die Analyse und Therapie des niederländi­schen Psychologen Prof. Dr. Gerard van den Aardweg (vgl. Adler, Arndt, Stekel, Frankl, Socarides u.a.)”. Auch auf der aktuellen Webseite  wird darauf verwiesen, dass die Seminare auf der Therapie des niederländischen Psychologen Prof. Gerard van den Aardweg basieren. Brisant daran ist, dass sich van den Aardweg vor allem mit Homosexualität und seiner “Therapie” beschäftigt. So veröffentlichte er im Jahr 1985 das Buch “Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen”, worin er beschreibt, dass Homosexualität aus einem Selbstmitleidsmechanismus resultiere und daher behandelbar sei. Im Jahr 1995 veröffentlicht van den Aardweg schließlich das Buch “Selbsttherapie von Homosexualität”.

In einer Stellungnahme vom Februar 2014 dementiert Bernhard Ritter für den Verein hingegen die Vorwürfe. Diese wird hier in Gänze zitiert:
“Die Behauptung, unser Verein wolle Schwule heilen, ist falsch. Viele Hundert Personen, die unser Seminar dankbar erlebt haben, können dies bezeugen. Homosexualität ist keine Krankheit im medizinischen Sinne. Jede homosexuelle Biographie und jede homosexuelle Gefühlsstruktur, die wir kennen gelernt haben, ist unterschiedlich. Und wir können nichts über all diejenigen Menschen sagen, die wir nicht kennen. Homosexuell empfindende Menschen, die sich als Hilfesuchende an uns wenden, sind eine verschwindende Minderheit. Nur mit diesen Menschen wirken wir zusammen. Es gibt homosexuell empfindende Menschen, die damit gut leben können. Es gibt allerdings auch die anderen, die an ihrem Empfinden leiden und da herausfinden möchten. Diese sind es, die gelegentlich zu uns in seelsorgerliche Beratung gekommen sind und um Hilfe gebeten haben. Uns ist, soweit dies überhaupt mitgeteilt wurde, bekannt, dass einige von ihnen den Weg der Veränderung eingeschlagen haben, mit dem sie gut leben können. In jedem Seminar betone ich: ‘Niemand muss uns glauben. Wir geben unsere Erfahrungen weiter. Wenn du erkennst, dass das, was wir gemeinsam hier erschließen für dich der Wahrheit entspricht, so sollst du es um der Wahrheit willen annehmen, nicht aber weil ich es gesagt habe.’ Ebenso mache ich am Anfang des Seminars deutlich: ‘Ich kann niemanden heilen.’ Im Blick auf menschliche Nöte kann es Veränderung nur geben, wenn der Betroffene die Strukturen, die ihn quälen, durchschaut und sie korrigiert.”

Zu homosexuellen Beziehungen in Pfarrhäusern
Leo e.V. veröffentlichte auf seiner Webseite aus dem Jahr 2013 eine Gründungserklärung des sogenannten “Arbeitskreis Bekennender Christen in (Mittel-) Deutschland”. Als Ansprechpartner wird Bernhard Ritter genannt. In der Erklärung, die auf der aktuellen Webseite nicht mehr zu finden ist, heißt es:
“Auch in den übrigen Gliedkirchen der EKD überlegen Pfarrer und Gemeindeglieder wie sie auf mögliche unchristliche Entwicklungen (z.B. homosexuelle Beziehungen in den Pfarrhäusern) reagieren können. Austreten aus der Kirche ist keine vernünftige Lösung, mehr oder weniger nur Flucht. Nach unserer Überzeugung müssen wir aktiv um die Kirche kämpfen. Wir sind Kirche Jesu Christi, seine Jünger, wenn wir seine ganze Botschaft bekennen und verkündigen (Mt 28,18-20). Wer anderes lehrt, entfernt sich von der Hl. Schrift und entwickelt sich selbst zu einer christlichen Sekte…Nun haben die Synodalen der EKD in der Begründung zum strittigen § 39 des neuen Pfarrerdienstgesetzes (trotz eines sehr klaren und warnenden „Offenen Briefes von 8 Bischöfen im Ruhestand“ an alle Synodalen zuvor) beschlossen: ‚…dass gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften der Ehe von Mann und Frau gleichwertig seien und darum auch in solchen Partnerschaften lebende Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert und zum Pfarrdienst zugelassen werden könnten…‘ Den Gliedkirchen der EKD bleibe es überlassen, entsprechende Regelungen für ihren Bereich durch ein Kirchengesetz (‚im Rahmen des § 117‘) zu beschließen.
Diese Empfehlung wird in unterschiedlicher Form unterdessen in den Gliedkirchen der EKD verwirklicht. Mitte Januar z.B. durch die Kirchenleitung der Landeskirche Sachsens.
Diesem Beschluss und seiner Begründung widersprechen wir entschieden (vgl. auch Offener Brief der Bischöfe; Brief Dr. Theo Lehmanns an den sächsischen Landesbischof Jochen Bohl; Augsburger Bekenntnis Artikel 28 u.v.a.)!
Gleichgeschlechtliche u.ä. Lebensgemeinschaften’ sind im Sinne der Schöpfung niemals der Ehe von Mann und Frau gleichwertig, sondern nach Paulus ein Zeichen des Verfalls des Glaubens und des Lebens (Röm 1; 1Kor 6,1-11 u.a.). Deshalb halten wir dieser Fehlentscheidung der Kirche in ihrem neuen Pfarrerdienstrecht und in anderen Verlautbarungen der letzten Jahre als ‚Bekennende Christen‘ entgegen:”

Mitglieder 

Der Verein hatte laut dem Urteil des Verwaltungsgerichts Halle zum 20. Januar 2016 26 ordentliche Mitglieder. Außerdem habe der Verein 7 unterstützende Mitglieder im Kuratorium und 6 Mitglieder im beratenden Wissenschaftlichen Beirat.

Die Webseite aus dem Jahr 2013 zeigt dagegen im Kuratorium noch 10 Mitglieder. Damals gehörten noch die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Fischer sowie Sybille Calame aus Rossla im Südharz an.
Auch die Zusammensetzung des Vorstands sah 2013 noch anders aus. Marlene Rein aus Wiesbaden/Hünstetten-Oberlibbach wird 2013 als Teil des Vorstands des Vereins genannt. Aus der aktuellen Version der Webseite geht nun hervor, dass statt Marlene Rein nun Thea Reinhold als zweite Beisitzerin im Vorstand vertreten ist.

Im Jahr 2013 konnte somit der Webseite des Vereins folgende Liste an aktiven Mitgliedern entnommen werden, die hier im Original zitiert wird:
“Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder des Vereins arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen und wohnen in verschiedenen Gegenden Deutschlands und in den USA.
Der Vorstand:
Vorsitzender:
Bernhard Ritter, Bennungen, Mdl a.D.;
(Pfarrer / Pastoralpsychologe der evangelischen Kirche).
Stellvertreter:
Dr. Stephan Brücker, Dresden,  (Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychotherapie und psychosomatische Krankheiten).
Schatzmeister:
Andreas Henßchen, Hoyerswerda / Elsterheide-Geierswalde
(Dipl. Betriebswirt VWA im Braunkohlentagebau Oberlausitz).
1. Beisitzer:
Marlene Rein, Wiesbaden / Hünstetten-Oberlibbach,
2. Beisitzer:
Ute Rüdig, Halle, (Fachärztin für Radiologie).
Der Geschwisterrat
ist ein verbindlicher Mitarbeiterkreis, der den Kern des Vereins bildet und selbst erfahrene Hilfe und Lebensorientierung weitergeben will.
Das Kuratorium
Die Kuratoren tragen die Belange des Vereins in der Öffentlichkeit mit: Prof. Dr. Peter Heimann (Vorsitzender des Kuratoriums), Dr. Christoph Bergner (MdB), Hans-Jürgen Brackmann, Sybille Calame, Heinz Dräger, Marion Fischer (MdL), Christhardt Keilberg, Markus Kreye, Walter Remmers, Jürgen Scharf (MdL).
Der Wissenschaftliche Beirat
In speziellen Fragen wird der Verein von Fachleuten verschiedener Arbeitsbereiche unterstützt: Prof. Dr. Gerard van den Aardweg, Dr. Konrad Breitenborn, Christa Meves, Dr. Samuel Pfeiffer, Reinhard Rüger, Dr. Christel Tettenborn”

E-Mails

Dieses Blog veröffentlicht erstmals einzelne E-Mails, die der Vereinsvorsitzende Bernhard Ritter in einem breiten Verteiler an “Mitglieder und Freunde” des Vereins geschickt hat. Hintergründe zur Veröffentlichung hier.
Folgende E-Mails zeigen, dass Ritter mithilfe des E-Mail-Verteilers für eine “Heilung” von homosexuellen Menschen wirbt. Alle E-Mails sind im pdf-Format abrufbar, Anhänge aus den Mails wurden hier im selben pdf eingefügt. Auslassungen in den Zitaten sind mit […] gekennzeichnet, Einfügungen des Bloggers zum besseren Verständnis ebenfalls mit eckigen Klammern.

Mail vom 05.03.2012
Darin leitet Ritter eine Initiative des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft weiter und empfiehlt “ausdrücklich, dieses Anliegen zu unterstützen”. Das Institut bittet darum, für eine Initiative zur “Therapie für unerwünschte Homosexualität” auf einer Plattform der Bundesregierung abzustimmen.

Mail vom 20.01.2013
Darin empfiehlt Ritter, einen Bericht der Publizistin Gabriele Kuby zu lesen. In dem Bericht geht es um die Demonstrationen gegen die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Frankreich. Ritter bezeichnet den Bericht als “so wichtig, dass wir ihn alle zur Kenntnis nehmen sollten”.

Mail vom 03.02.2014
Bernhard Ritter schickt eine Mail über den Verteiler, darin leitet er unter dem Betreff “Erfahrungsbericht” einen Artikel weiter, der die Überschrift trägt: “Er läßt größte Homo-Lüge platzen – Gründer von Young Gay America wurde Hetero” In dem Artikel wird sich für eine “Heilung” von Homosexualität ausgesprochen. Weiter heißt es: “Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch”. Einen weiteren, anonymisierten Erfahrungsbericht, den Ritter offenbar selbst per E-Mail bekommen hat, schickt er in derselben E-Mail an alle weiter.

Offener Brief vom Februar 2014
In den Anhängen zum Rundbrief schickt Ritter einen offenen Briefe von Peter Heimann, Mitglied des Kuratoriums von Leo e.V, mit. Darin drückt er seine ausdrückliche Unterstützung für die Arbeit des Vorsitzenden Ritter aus. Zu dieser Arbeit gehöre es, dass Menschen zu den Seminaren kommen, “die mit ihrer sexuellen Orientierung im unreinen sind”. Diese Menschen würden “von Pfarrer Ritter in seelsorgerischer Fürsorge” angenommen.

Mail vom 30.08.2016
In dieser E-Mail berichtet Ritter von der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Halle vom 29.08.2016. Daraus geht hervor, dass Ritter während der Anhörung vor Gericht erneut seine Thesen zur Homosexualität vortrug: “Einzig die Haltung des Vorsitzenden zum Thema „Homosexualität“ wurde kritisch vermerkt. Zu diesem Punkt durfte ich noch ein paar kurze Anmerkungen machen, die unwidersprochen blieben: […] dass es weltweit keine wissenschaftlichen Arbeiten gibt, die eine natürliche Entstehung der HS [Homosexualität] belegen könnte (Gerard van den Aardweg, ‘Science says NO’, 2015)”

Zu den E-Mails gab Bernhard Ritter am 28. November 2016 folgende schriftliche Stellungnahme ab: „Die zitierten Emails über den E-Mail-Verteiler des LEO e.V. geben nicht die Haltung des Vereins, seiner Mitglieder und seines Vorsitzenden zur Homosexualität wieder, sondern dienen der Meinungsbildung der Empfänger (vor allem der Mitglieder), was sich auch aus dem Inhalt ergibt (etwa eigene Berichte und Berichte anderer). […] Zu E-Mail-Korrespondenz, die ich an einen geschlossenen Adressatenkreis versendet habe, gebe ich nach guter und üblicher Gepflogenheit gegenüber Dritten grundsätzlich keine Erklärung ab. LEO e.V. vertritt ein differenziertes Bild, das aber durch die ausgewählten E-Mails nicht zum Ausdruck kommt. In Bezug auf meine persönliche Haltung verweise ich auf mein Buch im Brunnenverlag ‚Eine andere Art zu lieben? Zum Thema Kirche und Homosexualität‘, das ich in einer möglichen weiteren Auflage an ein paar wenigen Stellen strenger konkretisieren würde.“

Positionen von Bernhard Ritter zur Homosexualität

2013
Ritter ist Ansprechpartner für die Initiative “Arbeitskreis Bekennender Christen in (Mittel-) Deutschland” (ABCD). Die Initiative erklärt, dass “‘gleichgeschlechtliche u.ä. Lebensgemeinschaften’ […] ein Zeichen des Verfalls des […] Lebens” seien. Auf der Webseite von Leo e.V. wird dazu aufgerufen, die Erklärung zu unterschreiben. Angaben laut Webseite mit Stand September 2013

(kein Datum)
Bernhard Ritter unterschreibt den Aufruf der Initiative “Zeit zum Aufstehen”. Darin heißt es: “Wir stehen ein für die Ehe von Mann und Frau. […] Wir stehen auf für die Stärkung der Ehe und gegen ihre Entwertung.”

22. Juli 2011
Vortrag Gemeindenetzwerk. Darin heißt es: “Dieses Selbstmitleid und der Minderwertigkeitskomplex sind der grundlegende Neurosemechanismus, von dem wir reden. Natürlich kommen noch viele weitere Details dazu, aber das finden wir in allen wieder: In der Psyche von Homosexuellen genauso wie von Depressiven, von Angstneurosen, von Zwängen, von Zwangsgedanken und allen möglichen anderen. Immer wieder finden wir diesen Mechanismus vor. Wir sprechen von einem ‘inneren Kind’ aus der Vergangenheit, das damals geklagt hat, heute aber zu Unrecht sich bemitleidet und beklagt, weil es ja nicht mehr Kind ist.”

21. April 2009
Die “Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung- gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände” wirbt dafür, homosexuellen Menschen eine Therapie anzubieten: “Es gibt aber Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und therapeutische Hilfe suchen. […] Das müsste Grund genug sein, jenen, die sich kritisch mit Fragen homosexueller Lebensweisen befassen wollen oder therapeutische Hilfe suchen, diese Möglichkeit auch anzubieten.” Bernhard Ritter unterzeichnet die Erklärung.

14. September 1995
In einer gemeinsamen Sitzung dreier Ausschüsse zum “Abbau von Diskriminierungen und Benachteiligungen gleichgeschlechtlich Lebender” wird Ritter als Vertreter von Leo e.V. angehört. Damals ist er ebenfalls Abgeordneter des sachsen-anhaltinischen Landtags in der CDU-Fraktion. Laut dem Ausschussprotokoll, das dieses Blog erstmals veröffentlicht, sagte Ritter unter anderem:
“Leo e.V. bietet hilfesuchenden Menschen,  die unter emotionalen Problemen leiden, aufgrund seiner bisherigen Erfahrung praktische Hilfe und Begleitung zur Überwindung von Identitäts- und Beziehungsstörungen an. Unter diesen hilfesuchenden Menschen sind nach unserer Schätzung ca. 15 bis 20% homosexuell fühlende Personen. Wege, zu einer grundlegenden Änderung des sexuellen Empfindens zu kommen, sind sehr langwierig, aber es ist möglich, sie zu beschreiten. Mehrere ehemals ausschließlich homosexuell fühlende Personen gehören heute zum Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Gesellschaft.”
Ein Artikel der Mitteldeutschen Zeitung hatte bereits aus diesem Protokoll zitiert.

1993
Ritter veröffentlicht das Buch “Eine andere Art zu lieben? Zum Thema Kirche und Homosexualität. Seelsorgerliche Aspekte.” Darin spricht er sich für die Möglichkeit einer “Heilung” von Homosexualität aus. Öffentlich zugänglich ist das Inhaltsverzeichnis laut dem Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek.

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