Diesen Fragen muss sich Leo jetzt stellen

Die Mitteldeutsche Zeitung hatte am 18. März berichtet, dass sich der Verein Leo e.V. nun den Fragen des Landkreises Mansfeld Südharz schriftlich stellen muss. Doch was wollen die Behörden vom Leo-Verein genau wissen?
Leo Watch macht das Dokument mit den 15 Fragen jetzt öffentlich zugänglich. Das Schreiben wurde dem Autoren des Blogs vom Landkreis nach einer Informationsfreiheitsanfrage zugeschickt.

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Es zeigt sich, dass der Landkreis den Verein eher allgemein befragt, nach Mitgliedern, Veranstaltungen und Publikationen. Fragen zu sogenannten Konversionstherapien, mit denen Homosexuelle mit pseudowissenschaftlichen Methoden „geheilt“ werden sollen, stellt der Landkreis nicht. Das ist überraschend: Denn ursprünglich wollte der Landkreis mithilfe der schriftlichen Antworten des Vereins prüfen, ob Leo erneut als freier Träger der  Jugendhilfe ausgeschlossen wird. Wie das geschehen soll, ohne nach den skandalösen Praktiken der „Homoheilung“ zu fragen, bleibt unklar.
Der Verein hat jetzt bis zum 10. April Zeit, auf die Fragen zu Antworten.

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